Das Corps Touristiqe (CT), die Organisation der ausländischen Tourist Boards, schreibt zum fünften Mal den CT Award Connecting Culture aus. Warum sich nun auch Veranstalter bewerben können, was den Preis von anderen unterscheidet und wie die Reisebranche Verständnis für andere Kulturen schafft, erläutert CT-Präsidenten Hanna Kleber im Interview.

fvw|TravelTalk: Das Corps Touristique verleiht im Januar auf der Reisemesse CMT in Stuttgart zum fünften Mal den CT Award Connecting Cultures. Wie unterscheidet sich dieser Preis von anderen Auszeichnungen in der Branche?

Hanna Kleber: Der CT Award Connecting Cultures ist kein klassischer Tourismuspreis, der Marketingkampagnen, Besucherzahlen oder wirtschaftliche Erfolge bewertet. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wie Reisen dazu beitragen, Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt zu bringen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Wir zeichnen Projekte aus, die Brücken bauen, Vorurteile abbauen und echte Begegnungen ermöglichen. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen, möchten wir zeigen, dass Tourismus weit mehr ist als Reisen von A nach B – er kann einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten…